Informationen für die Heilpraktikerprüfung


Unterlagen für die Anmeldung zur Heilpraktiker Prüfung

Das krönende Ende jeder Ausbildung zum Heilpraktiker ist die bestandene Prüfung beim Gesundheitsamt. Bevor Du jedoch an dieser teilnehmen kannst, gibt es noch einige bürokratische Hürden zu überwinden. 

Damit Du schon im Voraus weißt, was Du dabei alles beachten solltest, haben wir Dir hier schon einmal alle Unterlagen aufgelistet, die Du für eine Anmeldung benötigst. 

Da die Anmeldezeiträume in der Regel bereits mehrere Monate vor der Prüfung enden und nicht alle Unterlagen innerhalb eines Tages zu besorgen sind, macht es durchaus Sinn, dich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen. 

Generell können wir Dir nur empfehlen, die Unterlagen für die Anmeldung so schnell wie möglich zusammenzutragen und beides abzuschicken - denn Deine verbindliche Anmeldung ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern gleichzeitig auch ein starkes psychisches Signal, das dir dabei hilft, in die heiße Phase deiner Vorbereitungen zu starten!

Außerdem musst Du dir ab dann keine Sorgen mehr um den Papierkram machen und kannst Dich voll und ganz auf´s Lernen konzentrieren. 

Damit Du Dich für die Heilpraktiker Prüfung anmelden kannst, musst Du zunächst einige Bescheinigungen und Unterlagen einreichen. Erledige das am besten so schnell wie möglich, dann hast du den Kopf frei! 

Welche Unterlagen brauchst Du für die Anmeldung zu Heilpraktiker Prüfung?

An dieser Stelle sei zunächst erwähnt, dass grundsätzlich jedes Prüfungsamt selbst entscheiden kann, welche Unterlagen es von dir anfordert.  

Obwohl es hier teilweise kleinere regionale Unterschiede gibt, sind die meisten immer identisch und einige Unterlagen musst Du auf jeden Fall besorgen, da sie gesetzliche Voraussetzung für deine Teilnahme sind.  

Zugrundeliegende Rechtsvorschriften sind hier das Heilpraktikergesetz (HeilprG), die Erste Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz (1.HeilprGDV), die Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern des BGM vom 07.12.2017 und eventuell noch die Heilpraktiker Verwaltungsvorschrift (HP-VwV) deines Bundeslandes. 

Diese verlangen folgende Nachweise: 

  • Das ausgefüllte und unterschriebene Antragsdokument des zuständigen Gesundheitsamtes. 
  • Einen tabellarischen Lebenslauf, wie man ihn auch für alle klassische Bewerbungen verwendet.
  • Eine einfache Kopie eines Schulabschlusszeugnisses, welches mindestens einen Hauptschulabschluss nachweist.
  • Einen Identitätsnachweis (in aller Regel eine einfache Kopie des Personalausweises, manchmal aber auch eine Kopie der Geburtsurkunde).
  • Ein ärztliches Attest, das nicht älter als 3 Monate ist und aus dem hervorgeht, dass die antragstellende Person in physischer und psychischer Hinsicht geeignet ist, die Tätigkeit eines Heilpraktikers/in auszuüben.
  • Eine amtliche Bestätigung, dass ein polizeiliches Führungszeugnis der Belegart O ("zur Vorlage bei einer Behörde“ gemäß § 30 Abs. 5 BZRG) beantragt ist; dieses darf zum Zeitpunkt der Beantragung nicht älter als 3 Monate sein.

Außerdem musst Du in der Regel im Rahmen des Anmeldeformulars bestätigen, dass kein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen Dich anhängig ist und häufig auch Auskunft darüber erteilen, ob Du Dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu einer Heilpraktikerprüfung angemeldet hast. 
 
Nachweise über eine absolvierte Ausbildung in Form von z.B. Teilnahmebestätigungen sind allerdings in der Regel nicht vonnöten. Ausnahme sind hierbei lediglich sektorale Heilpraktiker, welche sich in ihrer späteren Praxistätigkeit auf den Bereich Psychotherapie oder Physiotherapie beschränken. 

Dort müssen in aller Regel zusätzliche Bescheinigungen und Nachweise über die psycho- oder physiotherapeutische Berufs-, Fort- und Weiterbildung sowie einschlägige Berufserfahrungen und erlernte Verfahren eingereicht werden. 

Du siehst also, es gibt eine Menge zu tun, wenn Du dich für Deine Prüfung anmelden möchtest. 

Damit Dir das gut gelingt, findest Du unten noch zwei nützliche Downloads, welche Dir dabei helfen, nicht den Überblick zu verlieren und Dich so schnell wie möglich auf die Vorbereitung zu konzentrieren. 

Nützliche Downloads zum Thema:


Damit Du bei Deiner Anmeldung keine wichtigen Unterlagen vergisst, findest Du in dieser Checkliste nochmals alle Dokumente, die Du Deinem zuständigen Gesundheitsamt übermitteln musst. 


Diesen Vordruck kannst Du mit zu Deinem Hausarzt nehmen, um Dir damit die Befähigung zur Berufsausübung bescheinigen zu lassen.  


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