Kann man Resilienz lernen?

Juni 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Kann man Resilienz lernen?

Resilienz ist ein medizinischer Ausdruck, der in unserer vom Stress geplagten Welt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt.

Doch was bedeutet es überhaupt, resilient zu sein und ist es möglich, diese Fähigkeit zu erlernen?

Resiliente Menschen lassen Schicksalsschläge an sich „abprallen“ - so wird es zumindest von vielen Außenstehenden wahrgenommen. In der Tat stammt der Begriff vom lateinischen Wort resilire, was soviel wie „zurückspringen“ oder „abprallen“ bedeutet. Resilienten Menschen beweisen also eine innere Stärke oder psychische Widerstandsfähigkeit, die sie in Krisen stark macht. 

In unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen immer mehr von Stress „überflutet“ werden, sollten wir demnach stark bleiben und Nervenkraft bewahren. 

Sicherlich ist die Resilienz von vielen Faktoren abhängig, die von der Wissenschaft immer wieder neu definiert und bewertet werden. Fakt ist, dass mancher von uns Schicksalsschläge besser verkraftet und als „Stehaufmännchen“ gilt, während andere Personen schnell an persönlichen Krisen zerbrechen. 

Die Grenze der Belastbarkeit des Menschen hängt also nicht nur von der Art der Krise ab, sondern vor allem davon, wie resilient wir auf bestimmte Situationen reagieren. 

Frau boxt im Sonnenuntergang

Bei manchen Menschen ist die Resilienz stärker ausgeprägt, bei manchen schwächer - doch kann man sie gezielt trainieren?

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Stressbewältigung in Krisenzeiten

Themengebiet Stressbewältigung


Stressbewältigung in Krisenzeiten

Wie Du mit täglichem Stressmanagement selbstbestimmt durch Krisen kommst

Wir sind im Laufe unseres Lebens stets mit wirtschaftlichen, privaten und/oder sozialen Krisen konfrontiert. Die Corona Krise zeigt, wie schnell und unerwartet es uns treffen kann: Plötzlich sind wir in Kurzarbeit, müssen unser Gewerbe schließen oder leisten extreme Überstunden im Krankenhaus. 

Solche Krisen bringen eine gewisse Unsicherheit mit sich.

Fragen, die in uns aufkommen sind: 

Wie bewältige ich diese Situation? 

Wie betreibe ich Prävention, um das nächste Mal besser vorbereitet zu sein? 

Wie kann ich Kontrolle gewinnen? 

Stressmanagement, das heißt, die selbstbestimmte Arbeit mit unserem Stress, der durch die Ungewissheit und unsere rastlosen Gedanken befeuert wird, ist eine aktive Möglichkeit, um der Passivität zu begegnen. So übernehmen wir Kontrolle in unserem Stresserleben.

Laut aktueller Studien zeigen Stressbewältigungsstrategien, die ihren Fokus auf die Aspekte des täglichen Lebens richten, die wir kontrollieren können, viele Vorteile. 

Menschen sind laut Untersuchungen weniger depressiv, weniger ängstlich und weniger verzweifelt und fühlen sich insgesamt zufriedener.

Unsere tägliche Routine bietet zahlreiche Möglichkeiten, um diese Punkte der Kontrolle zu finden und sie in unser Stressmanagement zu integrieren.

Im Folgenden findest Du verschiedene Anknüpfungspunkte, um Deine individuelle tägliche Routine bzw. Strategie zu entwickeln.

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