Migräne: Gewitter im Kopf

September 2019 Lesezeit 3 Minuten


Migräne: Gewitter im Kopf

Der Begriff Migräne bezeichnet Kopfschmerzen, die in Verbindung mit anderen Symptomen stehen – wie etwa Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Typisch ist ein pulsierender Schmerz im Kopf. Meistens ist nur eine Schädelseite betroffen. Die Schmerzen spielen sich darüber hinaus zu großen Teilen auch in Bereichen der Augen, der Stirn und der Schläfen ab. Unterschiedenen werden verschiedene Migräneformen, unter anderem solche mit und ohne Aura. Als Aura werden Vorboten einer Attacke bezeichnet. Das können neben Schwindel auch Kribbelgefühle, Seh- und Sprachstörungen, aber auch andere Symptome sein.

Migräne können die Betroffenen stark beeinträchtigen. Ein normaler Alltag ist dann nicht mehr möglich. 

Verschiedene Migräneformen

Die Migräneformen sind:

  • - Migräne ohne Aura
  • - Migräne mit Aura
  • - Familiäre Hemiplegische Migräne
  • - Retinale Migräne
  • - Migräne mit sogenannter Hirnstammaura

Schnelle Maßnahmen

Besonders wichtig ist, bei einem Anfall schnell Maßnahmen zu ergreifen, um den bevorstehenden Anfall abzumildern. Dies geschieht meist medikamentös. Die meisten Betroffenen, rund 80 Prozent, leiden jedoch an Migränen ohne Aura. Rund sieben Prozent der Männer und fast doppelt so viele Frauen leiden in Deutschland unter Migränen. Die Häufigkeit der Anfälle ist in den mittleren Jahren am höchsten (zwischen 35 und 45 Jahren), doch auch Kinder können bereits von Migränen betroffen sein.

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Tinnitus: Lärm der Seele

September 2019 Lesezeit 3 Minuten


Tinnitus: Lärm der Seele

Pfeifen, brummen, zischen oder klingeln: Fast jeder Mensch kennt Ohrgeräusche. In den meisten Fällen dauert der Lärm im Ohr nur Sekunden oder wenige Minuten an. Anders bei Tinnitus – diese anhaltenden Geräusche nehmen Patienten über einen längeren Zeitraum oder ständig wahr, was den Alltag stark beeinträchtigen und manchmal auch zur Qual werden kann. Gleichzeitig tritt bei vielen Patienten eine Schwerhörigkeit auf. Laut Statistik sind mehr als 25 Prozent der Einwohner aus Industrieländern im Verlauf ihres Lebens von dieser Erkrankung betroffen.

Unangenehme Töne: Tinnitus entsteht vorrangig bei Stress. 

Wenn Ohrgeräusche die Betroffenen derart stark belasten, wird aus dem Symptom eine Erkrankung, die einer neben einer ärztlichen Behandlung vielfach auch einer psychotherapeutischen Unterstützung bedarf. Die Ursachen für die Erkrankung sind vielfältig und reichen von Fremdkörpern im Ohr über Mittelohrentzündungen bis hin zu Stress oder Hörstürzen. Die Ärzte unterscheiden dabei zwischen dem sogenannten subjektiven und dem objektiven Tinnitus.

Störung der Spontanaktivität

Die Gründe für die Entstehung sind noch nicht vollends geklärt. Als mögliche Ursachen werden die Einwirkung von Lärm auf den Hörnerv, also eine Störung der Spontanaktivität durch elektrische Impulse in den Nervenfasern) sowie verschiedene Medikamente diskutiert. Bei einer Beeinträchtigung des Hörnervs können die verschlüsselten Schall-Informationen, die an das Gehirn weitergeleitet werden, gestört sein.

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