Schlafstörungen – Wie entstehen sie und was kann man dagegen tun?

Juni 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Schlafstörungen - Wie entstehen sie und was kann man dagegen tun? 

Den meisten Menschen wird erst bewusst, wie wichtig gesunder Schlaf ist, wenn sie Schlafmangel erleben. Dabei gehören Schlafstörungen zu den mit am weitesten verbreiteten Krankheiten, vor allem in Ländern der westlichen Wohlstandsgesellschaft. 

 

Im Jahr 2019 meldeten Wissenschaftler aus den USA, genauer gesagt von der Atlantic University, dass vor allem die Entspannungs-Zigarette am Abend und der Alkoholgenuss vor dem Zubettgehen sich negativ auf die Nachtruhe auswirken können.

 

Was ist dran an dieser These? 

 

In einer Studie wurde über mehrere Jahre hinweg getestet, wie sich Genussmittel, zum Beispiel das Glas Wein zum Abendbrot, auf das Schlafverhalten der Menschen auswirken. 

 

Die Ergebnisse öffnen vielen Menschen die Augen: Nicht nur Koffein oder die in Energy-Drinks enthaltenen Taurine wirken sich negativ auf unser Schlafverhalten aus, vielmehr bewirken auch Alkohol und das Nikotin aus der Zigarette vor dem Zubettgehen, dass der Kreislauf auf Hochtouren gerät.  

 

Hormone wie Melatonin leiten, sobald es dunkel wird, auf natürlichem Wege ein, dass der Körper sich in der Nacht entspannt. So ist es keine Überraschung, dass viele Schlafmittel oder Medikamente zur Beruhigung das Schlafhormon Melatonin beinhalten, damit immer mehr Menschen auf Knopfdruck genug Schlaf bekommen.

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