Schlaganfall: Vielfältige Hilfen für Betroffene

Juli 2019 Lesezeit 5 Minuten 


Schlaganfall: Vielfältige Hilfen

Etwa 270000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland erleiden einen Schlaganfall. Doch auch Jüngere kann es treffen: Laut Schätzungen treten etwa fünf bis zehn Prozent der Schlaganfälle bei unter 50-Jährigen auf. Selbst Neugeborene und Kinder können einen Schlaganfall erleiden. Die meisten Menschen, die von einem Apoplex, also einem Schlaganfall, betroffen sind, sind älter als 60 Jahre. Fünf- bis zehn Prozent sind unter 50 Jahre alt. Auch Neugeborene und Kinder können von einem Hirnschlag betroffen sein.

Die meisten Schlaganfall-Patienten sind über 60 Jahre alt. Aber auch jüngere sind betroffen. 

 Dabei spielen nicht nur genetische Faktoren eine maßgebliche Rolle, einen Hirnschlag zu erleiden, sondern auch der Lebenswandel oder Erkrankungen wie etwa Diabetes, Bluthochdruck, bestimmte Migräneformen, erhöhte Cholesterinwerte oder Herzerkrankungen. Gefährdet sind außerdem Raucher, übergewichtige Menschen oder jene, die zu viel Alkohol trinken. Weil das Gehirn fortlaufend mit Sauerstoff versorgt werden muss, sind die Funktionen der Nervenzellen schon bei einer kurzfristigen Unterbrechung des Blutflusses gestört und können darüber hinaus – je nach Schwere und Lage des Schlaganfalls – auch absterben.

Verschiedene Formen

 Unterschieden werden dabei mehrere Formen der Apoplexie: Der ischämische Schlaganfall ist mit rund 80 Prozent die häufigste Form. Sie entsteht durch ein verstopftes Blutgefäß durch Arteriosklerose (mangelnde Durchblutung, Verkalkung).

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