Die vegane Küche – wie gesund und sinnvoll ist sie wirklich?

Juni 2020 | Lesezeit 4 Minuten


Die vegane Küche - Wie gesund und sinnvoll ist sie wirklich? 

Längst schon erobert die vegane Küche - passend zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz - die Herzen vieler Menschen. Doch geht nicht ein wichtiger Lieferant für Proteine verloren, wenn auf jeglichen Konsum von tierischen Produkten verzichtet wird?  

 

Warum sind Proteine überhaupt wichtig und was sollte im Sinne der Gesundheit in Sachen Ernährung beachtet werden?  

Vegane Ernährung

Soviel ist klar: Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sind gesund - doch sollten wir tierische Produkte gleich ganz vom Speiseplan streichen?

Die Zusammensetzung einer vollwertigen Ernährung 

„Du bist was Du isst“ - diesen Spruch haben viele Menschen schon mehr als einmal gehört.

 

Doch wie sollte eine sinnvolle Ernährung überhaupt aufgebaut werden, um nicht an Mangelerscheinungen zu leiden?  

 

Folgende Regel gilt grundsätzlich für die Mischkost: Ca. 55 % sollten Kohlenhydrate sein, die vor allem aus Vielfachzucker kommen sollten, ca. 15 % Eiweiß, auch Proteine genannt und ca. 30 % Fett, bevorzugt Öle, die aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. 

 

Trends beim Essen oder spezielle Diäten wie die Keto-Diät, Low Carb oder die basische Ernährung geben sich in unserer schnelllebigen Zeit die Hand.

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Histaminunverträglichkeit: Das Chamäleon unter den Allergien

September 2019 Lesezeit 3 Minuten


Histaminintoleranz: Das Chamäleon unter den Unverträglichkeiten

VWer an einer Histamintoleranz (HI), auch Histaminose oder Histaminunverträglichkeit genannt, leidet, muss bei der Ernährung aufpassen: Die Hi ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper das Gewebshormon Histamin nicht ausreichend abbauen kann.

Auch Quaddeln können bei einer HI auftreten. 

Histamin wird normalerweise von körpereigenen Enzymen im Darm abgebaut, den größten Anteil daran hat die Diaminoxidase (DAO). Bei Betroffenen ist dieses Enzym nicht ausreichend vorhanden oder in seiner Aktivität behindert. Die Folge sind Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen und Schwindel oder auch Nesselsucht mit Hautrötungen und juckenden Quaddeln.

Histamin: Wichtig für den Körper

Histamin ist vor allen Dingen in verarbeitetem Fisch, Fleisch, in Wein und gereiftem Käse enthalten. Meistens sind Frauen zwischen 35 und 40 Jahren betroffen. Dabei ist Histamin ein wichtiger Stoff für den menschlichen Körper: Es wird unter anderem in den Hautzellen und in der Magenschleimhaut gebildet. Das Gewebshormon dient als Neurotransmitter, der auch an der Ausschüttung von Magensäure und am Schlafrhythmus beteiligt ist.

Ursache noch nicht geklärt

Warum Menschen eine Unverträglichkeit gegen Histamin entwickeln, ist noch nicht hinreichend geklärt. Laut verschiedener Studien ist neben der Diaminoxidase auch das Enzym Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) an dieser Abbaustörung beteiligt. Das sind Enzyme, die im Regelfall im Dünndarm und in der Haut für einen reibungslosen und zügigen Abbau von Histamin sorgen.

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Durchschnittlich verzehrt jeder Mensch fünf Gramm Plastik pro Woche

Juni 2019 Lesezeit 4 Minuten


Durchschnittlich verzehrt jeder Mensch rund 5 Gramm Plastik pro Woche

Mikroplastik-Partikel sind Teilchen mit einer Größe von bis zu fünf Millimetern, die aus löslichen oder festen Polymeren bestehen. Ohne es zu wollen, nimmt der Mensch unbeabsichtigt pro Woche bis zu fünf Gramm davon auf –so viel wie eine normale Kreditkarte. Das berichtet der World Wildlife Found (WWF). Mikroplastik-Partikel sind kleiner als fünf Millimeter und größer als ein Mikrometer. Einmal in die Umwelt gelangt, sind sie nicht mehr daraus entfernbar. 

Offenbar verbergen sich viele Mikroplastik-Partikel in Meeresfrüchten. meinen Forscher. 

Die winzige Teilchen sind überall: Im Wasser, in der Nahrung, im Abrieb der Schuhsohlen oder Reifen und selbst in der Atemluft. Mikroplastik steckt in Kosmetika, in Putzmitteln und besonders in Lebensmittel, die aus dem Meer kommen. Welche Auswirkungen das auf den menschlichen Körper hat, ist unklar, denn die Forschung steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Nachgewiesen wurden jetzt allerdings erstmals Mikroplastik-Partikel in menschlichen Stuhlproben. Der WWF hatte dazu eine Studie in Auftrag gegeben, in der bereits existierende Studien von australischen Fordern Forschern zu diesem Thema als Grundlage genommen wurden. Bis zu 2000 winzige Plastik-Teilchen sollen es sein, die pro Woche durchschnittlich in das Verdauungssystem jedes Menschen gelangen sollen.

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