Die Ursachen von Gelenkschmerzen und was dagegen hilft

August 2020 | Lesezeit 5 Minuten


Die Ursachen von Gelenkschmerzen und was wirklich dagegen hilft 

Bei jeglicher Bewegung Schmerz empfinden?  

Das hört sich nach einem Alptraum an, der für rund 45 Prozent der Menschen in ihrem Leben zur Realität wird.  

Gelenkschmerzen sind ein Problem, das sehr häufig auftreten kann, doch was steckt wirklich dahinter?  

Was sind Gelenkschmerzen?  

Was sind die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Gelenkschmerzen und wie können diesen vorgebeugt werden?  

Diese und weitere Fragen werden in diesem Artikel geklärt! 

Gelenk auf Röntgenbild

Gelenkschmerzen können jeden treffen und sind sehr schwer wieder loszubekommen - am besten ist es, ihre Entstehung durch Präventionsmaßnahmen von vornherein zu verhindern.

Was sind Gelenkschmerzen? 

Gelenkschmerzen sind Schmerzen, die an jeglichen Gelenken des Körpers auftreten, dabei sind die Schmerzen am Kniegelenk am häufigsten.

 

Diese Gelenkschmerzen können sich in vielen verschiedenen Variationen zeigen, beispielsweise, wenn mehrere Gelenke betroffen sind oder auch nur ein einzelnes.  

Zudem können die Gelenkschmerzen nicht pauschalisiert werden, da die Schmerzen an vielen verschiedenen Stellen auftreten und demnach auch individuell behandelt werden müssen. Gelenkschmerzen an den Knien unterscheiden sich beispielsweise stark von Gelenkschmerzen an der Hüfte. 

 

Es gibt auch die Gelenkschmerzen in Ruhe-Situationen, sodass der Schmerz nur in Ruhephasen aufkommt.

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Studie: Entsteht Parkinson im Verdauungssystem?

September 2019 Lesezeit 3 Minuten


Parkinson entsteht möglicherweise im Verdauungstrakt

Bereits im Jahr 2003 vermutete der Neuro-Anatom Heiko Braak, dass die Ursachen der Parkinson-Erkrankung im Darm liegen könnten. Eine Hypothese, die Wissenschaftler seitdem beschäftigt. Nun haben Forscher aus den USA einen Beweis für diese Annahmen gefunden.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verdauungssystem und der Parkinson-Krankheit.  

Parkinson führt unter anderem zu gestörten Bewegungsabläufen, weil Nervenzellen im Gehirn zerstört werden. Sehr viele Betroffene klagen bereits viele Jahre vor Ausbruch der Krankheit über Störungen des Magen-Darm-Trakts, was Braak seinerzeit dazu bewogen hat, anzunehmen, dass Parkinson nicht im Hirn entsteht, sondern im Darm.

Relevante Indizien

Bislang blieb es bei dieser umstrittenen Annahme. Jetzt hat ein Team von Wissenschaftlern um Ted Dawson von der Johns Hopkins School of Medicine im nordamerikanischen Baltimore relevante Indizien für diese Theorie geliefert. Im Rahmen einer Studie versuchten die Forscher die These zu beweisen, dass krankhaft veränderte Proteine vom Magen über den Vagusnerv in das Gehirn gelangen und die Parkinson-Erkrankung auslösen.

Versuche mit Mäusen

Dazu wurde die entsprechende Verbindung zum Gehirn bei Mäusen, denen krankhaft veränderte Proteine injiziert wurden, getrennt. Diese Tiere entwickelten keine Parkinsonsymptome. Die Proteine, die die Forscher als Verantwortliche für die Erkrankung ansehen, sind sogenannte a-Synukleine. Diese Eiweiße sind bei Parkinson-Betroffenen normalerweise krankhaft mutiert und sorgen für einen Zerfall von Nervenzellen im Gehirn.

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