Diabetes mellitus bei jungen Menschen

Juni 2020 | Lesezeit 5 Minuten


Diabetes mellitus bei jungen Menschen - Was sind die Ursachen? 

Diabetes mellitus, auch als “Zuckerkrankheit” bekannt, hat sich zu einem weit ausgebreiteten Problem entwickelt.

 

Rund 175 Neudiagnosen kann das Robert Koch-Institut jährlich unter Kindern und Jugendlichen verbuchen. Dies sind beunruhigende Zahlen, die zum Nachdenken anregen. 

 

Wie kann Diabetes mellitus vorgebeugt werden, auf welche Symptome sollten Eltern bei ihren Kindern achten und welche Ursachen hat diese Erkrankung? Diese und weitere Fragen werden hier beantwortet.

Zucker und Himbeere auf Löffel

Immer häufiger wird auch bei Kindern und Jugendlichen Diabetes mellitus diagnostiziert - die Grund dafür können ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung sein.

Was genau ist Diabetes?

Diabetes wird auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet, da eine Störung des Zuckerstoffwechsels vorliegt. Bei gesunden Menschen reguliert das Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, den Blutzuckerwert im Blut. Wenn der Mensch allerdings an Diabetes leidet, kommt es hierbei zu einer Störung.

In den meisten Fällen sind die Zellen nicht mehr dazu imstande, das Insulin aufzunehmen, sodass sich der Blutzuckerspiegel erhöht und nicht ausgeglichen wird. Das Resultat ist dann die Schädigung diverser Organe und Gefäße.

Die Bezeichnung „Diabetes mellitus“ ist durch die vermehrte Ausscheidung von Urin entstanden, durch den auch der Zucker aus dem Körper ausgeschieden wird - übersetzt bedeutet der Begriff soviel wie „honigsüßes Durchfließen“, da der Urin einen süßlichen Geruch und einen erhöhten Zuckergehalt hat.

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Hilft hochwertiges CBD-Öl bei Diabetes?

März 2020 | Lesezeit 4 Minuten


​Hilft hochwertiges CBD-Öl bei Diabetes?

Die Verwendung von Cannabis-Produkten zur Behandlung gesundheitlicher Beschwerden nimmt auch in Deutschland stetig zu. Während sich die Politik bezüglich des Umgangs mit THC-haltigen Präparaten noch teilweise uneins ist, wird CBD-Öl bereits recht häufig therapeutisch verschrieben oder von Patienten zur Linderung ihrer Erkrankungen verwendet.

Dabei soll qualitativ hochwertiges CBD bei ADHS, Parkinson oder gegen Depressionen helfen. Sogar bei starker Migräne, in der Krebstherapie, bei schmerzhaften Entzündungen oder bei Verdauungsproblemen und Schlafstörungen wird CBD-Öl eingesetzt. Doch kann es auch bei Diabetes helfen?

Die medizinische Verwendung von Cannabis erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Wie wird CBD-Öl gewonnen und welche Eigenschaften besitzt es?

CBD ist (wie THC) eine "Cannabinoid-Verbindung" und im dickflüssigen Harz der Cannabispflanze enthalten. Dieses wird von speziellen Drüsenstrukturen (den sogenannten "Trichomen") produziert, welche die Blüten überziehen. Es enthält neben CBD und Tetrahydrocannabinol (THC) noch zahlreiche weitere Wirkstoffe. 

Während THC den meisten vermutlich vor allem als ein berauschender Wirkstoff bekannt ist, werden CBD überwiegend gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. In der Natur dienen die öligen Trichome der Cannabis Pflanze als Schutz vor Hitze und UV-Strahlung.

Darüber hinaus hält das Öl Schädlinge ab und weist antibakterielle und antimykotische Eigenschaften auf. Gewonnen wird es in der Regel durch aufwändige Extraktion direkt aus der reifen Blüte.

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Kann eine Heilpflanze Leben verlängern?

August 2019 Lesezeit 3 Minuten


Kann eine Wiesenpflanze Leben verlängern?

Vielen Heilpflanzen wird eine Wirkung nachgesagt, und in vielen Fällen wurde dies bereits bewiesen. Nun hat eine Studie ergeben, dass der vielblütige Knöterich, eine chinesische Heilpflanze, unter anderem bei Würmern zu einem längeren Leben führen kann.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Knöterich. Eine von ihnen soll sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken, so Forscher. 

Die Wurzel des Gewächses wird in der traditionellen Medizin seit Jahrhunderten eingesetzt. Eine Forschergruppe an der Grazer Universität hat herausgefunden, dass der im vielblütigen Knöterich enthaltene Pflanzenwirkstoff, das Flavonoid DMC, beschädigte Zellbestandteile eliminieren kann. Der Prozess wird Autophagie genannt, und stellt einen Zellreinigungsmechanismus auch des menschlichen Körpers dar.

Beschädigte Strukturen

Auf diese Weise werden Zellen gesund gehalten. Bei der Autophagie werden beschädigte Strukturen wie etwa Organellen und Proteine entfernt und Strukturen für neue Zellen produziert. Wenn dieser Mechanismus beeinträchtigt ist, lagern sich nutzlose Reste in der Zelle ab, was diese wiederum in ihrer Funktion beeinträchtigen soll, meinen die Grazer Forscher, die dabei auch von einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Demenz, Atherosklerose, Diabetes und Krebs sprechen. Verantwortlich für die Zellreinigung, haben die Grazer Forscher vor einigen Jahren nachgewiesen, ist das körpereigene Spermidin. Besonders in Hungerphasen finde die Zellreinigung verstärkt statt.

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