Hilft Sport gegen Depressionen?

Mai 2020 | Lesezeit 4 Minuten


Hilft Sport gegen Depressionen? 

Depressionen sind mehr als eine Stimmungsschwankung, die man ganz einfach  mit ein paar Pillen therapieren kann.  

 

Selbst dann, wenn die medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka erfolgreich ist, sollte jeder Patient selbst einen aktiven Beitrag leisten, um aus dem seelischen Loch herauszukommen. 

 

Egal, ob Patienten unter leichten, depressiven Phasen oder an schweren, chronischen Depressionen leiden: Natürliche Methoden, die jeder Patient selbst anwenden kann, beeinflussen den Verlauf der Krankheit. 

 

Eine fundiert ausgerichtete Studie eines internationalen Forscherteams der University of New South Wales zeigt einen Weg auf, wie sich jeder Mensch zur Prävention vor Depressionen schützen kann.  

 

Nach den Studienergebnissen sind es die regelmäßige Bewegung bzw. aktiver Sport, die das Risiko vermindern können, dass Depressionen zum Ausbruch kommen.  

 

Schon eine Stunde aktive Bewegung pro Woche soll Erfolge bringen, indem sich die Stimmung der Menschen verbessert. 

Hilft Sport gegen Depressionen?

Neueste wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Sport gegen Depressionen helfen kann - auch präventiv.

Wie wurde die Studie ausgerichtet?  

Im Detail haben die US-Wissenschaftler verschiedene Daten von mehr als 250.000 Menschen analysiert. Probanden, die aus allen Altersklassen und verschiedenen Ländern stammten, dienten als Grundlage für die Untersuchung. 

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Lieferengpässe bei Medikamenten: Antidepressiva, Schmerz- und Beruhigungsmittel gehen zur Neige

Mai 2020 | Lesezeit 5 Minuten


Lieferengpässe bei Medikamenten: Antidepressiva, Schmerz- und Beruhigungsmittel gehen zur Neige

Patienten, die Antidepressiva nehmen, welche derzeit von Lieferengpässen betroffen sind, sollten sich möglichst frühzeitig über Alternativen informieren. Denn ein schneller Umstieg ist bei diesen Arzneimitteln nahezu unmöglich und erfordert fachliche Beratung. Aktuell stellt vor allem das sehr häufig verschriebene Venlafaxin viele Betroffene vor ein Dilemma. Doch auch andere Medikamente werden durch die Corona Krise langsam knapp.

 

Immer mehr Patienten sind inzwischen von Medikamentenengpässen betroffen und gehen mit ihrem Rezept in die Apotheke, ohne sie einlösen zu können.  

 

Während früher Medikamentenengpässe eher vereinzelt auftraten und nur von vorübergehender Dauer waren, hat sich die Situation inzwischen verschärft. Im letzten Monat waren es bereits mehrere hundert Medikamente, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel als von den Herstellern nicht lieferbar gelistet waren.  

Dabei handelt es sich oftmals um Standardmedikamente wie Schmerzmittel, blutdrucksenkende Mittel oder Antidepressiva, aber auch um einige Impfstoffe, Medikamente zur Krebstherapie oder Narkosemittel. 

Auch vor der Corona Krise war es schwer, regelmäßig an bestimmte Medikamente zu kommen - nun hat sich die Situation noch einmal massiv verschärft. 

Wodurch entstehen Lieferengpässe? 

Als eine der Hauptursachen für Lieferengpässe wird der Kostendruck gesehen: Gerade bei Standardmedikamenten ist der Gewinn für die Hersteller oftmals so gering, dass sich die Herstellung der Wirkstoffe aufgrund der hohen Produktionskosten im Inland oder Europa nicht mehr lohnt und in Länder wie China verlagert werden. 

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Der Vagusnerv: Ein wirksames Werkzeug zur Stressbewältigung

April 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Der Vagusnerv - Ein wirksames Werkzeug zur Stressbewältigung

Unsere Nerven spielen eine zentrale Rolle wenn es darum geht, wie sich die Menschen dem Stress im Alltag gewachsen fühlen. Nicht umsonst gibt es immer mehr Kurse, die der Stressbewältigung dienen.  

 

Doch können Präventionskurse, wie sie die Krankenkasse fördert (z.B. Yoga, Qigong oder progressive Muskelentspannung) wirklich vom Stress des Alltags befreien? 

 

„Entschleunige Dein Leben und gehe achtsam mit Dir um“ - Solche oder ähnliche Werbeslogans finden sich wie Sand am Meer, doch in den meisten Fällen stecken nur Marketing-Strategien dahinter, die uns dazu bringen sollen irgendwelche Produkte zu kaufen, die uns am Ende gar nicht helfen.

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass Stressbewältigung kein wichtiges Thema ist – das nötige Werkzeug hierfür müssen wir aber nicht erst kaufen, es befindet sich bereits in unserem Besitz, genauer gesagt in unserem Körper: Die Rede ist vom Vagusnerv.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien über unser autonomes Nervensystem und die Zusammenhänge von Parasympathikus und Sympathikus, die bei Stressaufkommen einen elementaren Einfluss auf unser Wohlbefinden haben.

Der Begriff Vagusnerv (auch "Hirnnerv" oder "Nervus Vagus" genannt) kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt soviel wie „der umherschweifende Nerv“.

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