Hilft Sport gegen Depressionen?

Mai 2020 | Lesezeit 4 Minuten


Hilft Sport gegen Depressionen? 

Depressionen sind mehr als eine Stimmungsschwankung, die man ganz einfach  mit ein paar Pillen therapieren kann.  

 

Selbst dann, wenn die medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka erfolgreich ist, sollte jeder Patient selbst einen aktiven Beitrag leisten, um aus dem seelischen Loch herauszukommen. 

 

Egal, ob Patienten unter leichten, depressiven Phasen oder an schweren, chronischen Depressionen leiden: Natürliche Methoden, die jeder Patient selbst anwenden kann, beeinflussen den Verlauf der Krankheit. 

 

Eine fundiert ausgerichtete Studie eines internationalen Forscherteams der University of New South Wales zeigt einen Weg auf, wie sich jeder Mensch zur Prävention vor Depressionen schützen kann.  

 

Nach den Studienergebnissen sind es die regelmäßige Bewegung bzw. aktiver Sport, die das Risiko vermindern können, dass Depressionen zum Ausbruch kommen.  

 

Schon eine Stunde aktive Bewegung pro Woche soll Erfolge bringen, indem sich die Stimmung der Menschen verbessert. 

Hilft Sport gegen Depressionen?

Neueste wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Sport gegen Depressionen helfen kann - auch präventiv.

Wie wurde die Studie ausgerichtet?  

Im Detail haben die US-Wissenschaftler verschiedene Daten von mehr als 250.000 Menschen analysiert. Probanden, die aus allen Altersklassen und verschiedenen Ländern stammten, dienten als Grundlage für die Untersuchung. 

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Was versteht man unter Logotherapie und Existenzanalyse?

Mai 2020 | Lesezeit 6 Minuten


Was versteht man unter Logotherapie und Existenzanalyse? 

 „Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie. - Friedrich Nietzsche 

 

In einer immer schneller werdenden Welt kann es leicht passieren, den Sinn des eigenen Lebens aus den Augen zu verlieren oder sich in einer scheinbar endlosen Suche zu verzwicken. 

 

Eines Tages werden wir wach und fragen uns, wann genau wir von unserem Weg abgekommen sind. Auch der gesellschaftliche Druck kann so groß werden, dass wir unsere eigenen Wünsche und Ziele leugnen und dem traditionellen Weg folgen, ohne diesen zu hinterfragen.  

Der Wiener Psychiater V. E. Frankl war der Meinung, dass die Menschen Sinneswesen sind und demnach aktiv nach dem Sinn in den eigenen Handlungen suchen. Als Ergänzung zu Freuds Psychoanalyse und Adlers Individualpsychologie hat Frankl dann die Logotherapie entwickelt. 

Logotherapie und Existenzanalyse können wirkungsvolle Instrumente sein, um Menschen zu helfen, die den Sinn ihres Lebens aus den Augen verloren haben.

Leider können wir uns selbst nicht zwingen glücklich zu sein, vor allem nicht in einem Job, den wir nicht wollen, in einer Beziehung, die uns nicht erfüllt und in einem Leben scheinbar ohne Sinn.

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Genom-Analyse bei Depression entlarvt 30 neue Genvarianten

Juli 2019 Lesezeit 4 Minuten


Genomanalyse bei Depression entlarvt 30 neue Genvarianten 

Depressionen gehören in der Medizin zu einer der größten Herausforderungen. Therapieansätze gibt es viele, nur helfen sie nicht allen Erkrankten. Depressionen sind mit viel Leid verbunden und ziehen häufig große Einschränkungen für die Betroffenen nach sich. Die genauen Ursachen sind noch nicht ausreichend untersucht.

Forscher sind schon lange auf der Suche nach der Ursache von Depressionen. Nun untersuchte eine Gruppe von Wissenschaftlern das menschliche Genom auf etwaige Zusammenhänge. 

Innere und äußere Einflüsse

Bekannt ist, dass die Gründe für den Ausbruch einer Depression sowohl in äußeren Einflüssen als auch in genetischen Faktoren liegen. Das bedeutet, dass diese schwerwiegende Erkrankung auch vererbt werden kann. Allerdings ist es für Mediziner schwierig und mit großen Aufwand verbunden, diese genetische Komponente nachweisen zu können.

Aussagekräftige Studie

Weil sehr viele Mechanismen im Gehirn an der Entstehung von Depressionen beteiligt sind  und im Vergleich dazu relativ wenig Gene, muss eine aussagekräftige Studie entsprechend groß angelegt sein. Um der genetischen Beteiligung auf die Spur zu kommen, wurde in einer weltweiten Untersuchung Datenmaterial von 135000 Erkrankten und 344000 gesunden Kontrollpersonen gesammelt und analysiert. In Deutschland waren Wissenschaftler und Forscher  aus Bonn, München, Greifswald, Münster und Mannheim an dieser Untersuchung beteiligt.

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