Wann ist die Durchführung einer Darmsanierung sinnvoll?

Juni 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Wann ist die Durchführung einer Darmsanierung sinnvoll? 

Darmsanierung und der Aufbau der Darmflora mit natürlichem Probiotikum sind längst für viele Menschen keine Fremdworte mehr. In der Tat ist der ca. 6 bis 8 Meter lange Schlauch, der sich durch unseren Unterbauch schlingt, eines der wichtigsten Organe, das sich unter anderem auch auf den seelischen Zustand von Personen jeden Alters auswirkt.  

 

Doch lässt sich mit einer Darmreinigung oder gar Darmsanierung tatsächlich der gesundheitliche Gesamtzustand von Menschen beeinflussen?  

 

In diesem Artikel wollen wir darüber informieren, welchen Zweck eine Darmsanierung erfüllt und für welche Art von Patienten sich diese Art der Therapie am besten eignet. 

 

Was sagt die Wissenschaft zur Darmreinigung? Oder ist der Hype um das ca. 32 m² große Organ im Organismus eines erwachsenen Menschen übertrieben?  

Darmsanierung

Der Darm ist ein wichtiges und hochsensibles Organ - wenn wir nicht auf sein Wohlbefinden achten, kann dies negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Welche Fakten und Erfahrungen gibt es zur Darmsanierung? 

Erst, wenn der Verdauungsapparat nicht mehr funktioniert und Patienten über Verstopfung, Durchfälle oder Blähungen klagen, wissen wir einen gesunden Darm zu schätzen.

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“Sportmikrobe“ macht Mäuse leistungsfähiger

September 2019 Lesezeit 3 Minuten


„Sportmikrobe“ macht Mäuse leistungsfähiger

 Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, dass sich nach Ausdauertraining wie etwa einem Marathonlauf verschiedene Arten von Darmbakterien vermehrt haben. In Tierversuchen wurde nun nachgewiesen, dass diese Mikroben den Körper leistungsfähiger machen: Mit diesen speziellen Darmbakterien würden Mäuse viel länger ein Laufrad in Bewegung halten als ohne diese „Sport-Mikroben“.

Darmbakterien können bei sportlicher Höchstleistung offenbar eine große Rolle spielen, vermuten Forscher. 

Länger bekannt ist bereits, dass Darmbakterien bei sportlichen Höchstleistung von Bedeutung, weil sie beispielsweise Lactat abbauen, das sich nach dem Sport in den Muskeln gebildet hat. Die Forscher der Bostoner Harvard Medical School um Aleksandar Kostic wollten herausfinden, ob sich durch die Häufung dieser Mikroben die sportliche Leistung verbessert. Im Fokus stand dabei  der Bakterienstamm Veillonella. Diese Mikrobenart ist dafür bekannt, dass sie besonders effektiv Lactat verdauen kann. Um möglichen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen, wurde Mäusen dieses Bakterium injiziert. Anschließend wurden die Tiere in ein Laufrad gesetzt. Als Kontrollgruppe dienten Artgenossen, die mit anderen Bakterienstämmen behandelt worden waren.

Wirkungsweise beim Menschen noch unbekannt

Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigte, dass Mäuse mit Veillonella-Mikroben im Vergleich eine etwa 13-prozentige Leistungssteigerung gegenüben den Tieren aus der Kontrollgruppe aufwiesen. Allerdings können die Wissenschaftler keine Aussage darüber treffen, ob der Bakterienstamm auch bei Menschen die sportliche Leistung verbessert.

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Mikrobiom passt sich dem Körper an

​August 2019 Lesezeit 4 Minuten


Mikrobiom passt sich dem Körper an

Genauso einzigartig wie jeder Mensch ist auch die Zusammensetzung der Darmflora. Die gemischte Mikrobengemeinschaft aus unterschiedlichen Bakterienstämmen ist vielfältig. Bei der Erforschung des menschlichen Mikrobioms stoßen die Wissenschaftler auf immer neue Erkenntnisse.

Das Mikrobiom ist Forschungsgegenstand vieler Studien. Wissenschaftler haben jetzt entdeckt, was Darmmikroben möglicherweise leisten können.

​Darmmikroben kommt in vielen Zusammenhängen der Funktionsweise des Körpers offenbar eine immense Bedeutung zu. Sie sind aktuellen Studien zufolge offenbar am Abbau von Medikamenten beteiligt, kommunizieren mit dem Gehirn und schützen möglicherweise vor Krebs. Dabei sind sowohl Gene und Lebensstil, als auch Umwelteinflüsse und Ernährung verantwortlich dafür,  wie die Darmflora eines Individuums zusammengesetzt ist.

Mikroben passen sich dem Wirt an

Eine aktuelle Studie kann nun nachweisen, dass jeder Mensch nicht nur eine eigene Mikrobenkombination in seinem Körper beheimatet, sondern dass diese sich dem jeweiligen Wirt anpassen, indem sie sich im Körper weiterentwickeln. Aus dieser Mutation resultieren schließlich sogenannte Subpopulationen. Bei diesem Vorgang haben die Wissenschaftler festgestellt, dass manche Arten deutlich häufiger mutieren als andere, und dass diese Veränderungen in Verbindung mit unterschiedlichen Menschengruppen stehen.

Darmbakterium unter der Lupe

Für die Studie haben Mikrobiom-Forscher zunächst das Darmbakterium Bacteroides fragilis unter die Lupe genommen, das aus Stuhlproben von Freiwilligen gewonnen wurde.

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