Asthma: Quälende Luftnot

September 2019 Lesezeit 4 Minuten


Asthma: Quälende Luftnot

Beklemmung, Luftnot, Herzrasen: Viele Asthmatiker leben mit der ständigen Furcht vor einem neuen Anfall, der ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Asthma ist eine chronische Erkrankung, die in Schüben auftritt und bei der die Bronchien dauerhaft entzündet und empfindlich reagieren. Betroffenen fällt das Atmen schwer, denn die Schleimhaut des Röhrensystems der Bronchien ist bei der Erkrankung angeschwollen und sondert ein zähes Sekret ab. Dadurch verengt sich auch deren Innendurchmesser. Ergebnis ist eine beschleunigte, pfeifende Atmung.

Asthma ist eine schwerwiegende Erkrankung, bei der die Schleimhaut der Bronchien chronisch entzündet ist.  

Besonders häufig ist das Ausatmen bei Asthma in seiner Funktion eingeschränkt. Häufig kommt es zu einem gestörten Sauerstoffaustausch, der einen Sauerstoffmangel im Blut nach sich ziehen kann. Bei einem Asthma-Anfall quälen die Betroffenen deshalb Husten und Atemnot. Mediziner unterscheiden zwischen allergischem (extrinsischem) und nicht-allergischem (intrinsischem) Asthma. Die Erkrankung ist nicht heilbar, jedoch kann sie gut behandelt werden. Neben einer erschwerten Atmung spüren Patienten häufig auch ein Engegefühl in der Brust, Beklemmungen, Kurzatmigkeit und Luftnot.

Unterschiedliche Asthma-Formen

Neben dem allergischem und nicht-allergischem Asthma gibt es weitere Formen:

 

- Infektbedingtes Asthma

 

- Asthma, welches durch Medikamente ausgelöst wird

 

- Belastungsasthma

 

- Berufsbedingtes Asthma

 

- Asthma, welches durch einen gastroösophagealen Reflux entsteht

 

- Brittle-Asthma

 

- Variant-Asthma

 

- Mischformen (allergisches und nicht allergisches Asthma)

 

- Asthma in Verbindung mit COPD

 

Bei allergischem Asthma führen bestimmte Allergene zu einer Reaktion, bei der verstärkt Immunglobulin E gebildet wird.

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