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Komplexe Krankheit, viele Symptome

Auch in den letzten Tagen hat sich die Lage weiter zugespitzt. Aktuell sind in Deutschland über 47.000 Patienten am Coronavirus erkrankt, die Zahl der Toten liegt bei 285.

In Bezug auf die Frage wie diese Zahlen zu interpretieren sind, herrscht jedoch weiterhin Unklarheit. Eine internationale Vergleichbarkeit ist in vielen Fällen nicht gegeben und auch innerhalb Deutschlands kommt es durch regionale Unterschiede und Veränderungen bezüglich der Durchführung von Tests immer wieder zu Verunsicherung. Beispielsweise hat das Robert-Koch-Institut seit dieser Woche seine Zählweise bzw. Fall Definition angepasst. So werden nun bereits Personen mit Kontakt zu Infizierten oder Menschen die sich am selben Ort wie ein Erkrankter aufgehalten haben als Infektionsfall gezählt. Selbst, wenn für diese kein Erregernachweis vorliegt.

Auch die Zahl der erfassten Sterbefälle ist nicht gänzlich unumstritten. So verstarben diese Woche beispielsweise in der Oberpfalz zwei bettlägerige und schwer vor erkrankte Patienten in einem Pflegeheim. Obwohl einer der beiden keinerlei Coronasymptomatik zeigte und nach Aussage des zuständigen Landratsamtes eine andere Todesursache vorliegt wurde er aufgrund des postmortalen Nachweises von Coronaviren statistisch erfasst. Der erste Corona Tote in Berlin war ein 95-jähriger Mann mit zahlreichen Vorerkrankungen.

Während also das komplette gesundheitliche Ausmaß vermutlich erst in Monaten, wenn nicht Jahren vollständig statistisch analysieren lässt gibt es in anderen Bereichen unserer Gesellschaft deutlich wahrnehmbare Symptome.

Das ifo Institut schätzt den finanziellen Schaden des wirtschaftlichen Stillstands auf bis zu 729 Milliarden € allein in Deutschland und rechnet mit bis zu 8 Millionen betroffenen Arbeitnehmern.

Bereits nach wenigen Tage nach der Einschränkung des öffentlichen Lebens geraten außerdem immer mehr Firmen in ernste finanzielle Schwierigkeiten. Neben großen Konzernen betrifft dies  vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige und Freiberufler. Selbst Berufsgruppen, welche theoretisch weiter tätig sein dürfen, beklagen massive Umsatzrückgänge und der Staat hat erste Finanzierungsprogramme auf den Weg gebracht.

News der Woche

“Corona-Krise: Welche Hilfen gibt es für Selbstständige?”

Niemanden trifft die Corona-Krise wirtschaftlich härter als Selbstständige, die in einer der Branchen arbeiten, die aufgrund der Pandemie aktuell quasi ein „Berufsverbot“ auferlegt bekommen haben. Wir zeigen Dir, was Du jetzt tun kannst, um Deinen Schaden zu begrenzen.

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Artikel der Woche

“Stressbewältigung in Zeiten von Corona”

Jeden Morgen, wenn man die neuesten Nachrichten hört, kann man sich schnell überwältigt fühlen. Coronavirus, Wirtschaftskrise, Ausgangssperren, Kurzarbeit und Grenzschließungen zählen zu den Themen, die uns zurzeit täglich begegnen. In diesem Beitrag gibt Sozialwissenschaftler und Entspannungspädagoge Tobias Bergmann zwei Anstöße, mit denen Du Dir eine erste Erleichterung in diesen turbulenten Zeiten erarbeiten kannst.

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Buchempfehlung der Woche

„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman

Daniel Kahneman ist ein israelisch-US-amerikanischer Psychologe und wurde 2002 mit dem Nobelpreis im Bereich Wirtschaftswissenschaften geehrt. Sein Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ aus dem Jahr 2012 entwickelte sich innerhalb weniger Monate zum internationalen Bestseller. Anders als der Titel es vermuten lässt, beschäftigt er sich in diesem jedoch nicht mit Memotechniken oder Effizienztipps fürs Gehirn. Stattdessen stellt er vielmehr die zwei Systeme unseres Denkens vor. Das schnelle, intuitive und das langsame, rationale. Gemeinsam entscheiden diese beiden Systeme darüber wie wir uns verhalten, welche Entscheidungen wir treffen, ja sogar die Art wie wir denken. Ganz besonders bei komplexen oder abstrakten Problemen und in schwierigen Zeiten. Der Autor selbst schreibt: „Die meisten Eindrücke und Gedanken tauchen in unserem Bewusstsein auf, ohne dass wir wüssten, wie sie dorthin gelangt sind.“ Dieser Frage geht er anschließend nach und liefert dabei neben zahlreichen praktischen Beispielen auch viele wertvolle Tipps, die dir dabei helfen können, unterbewusste Denkprozesse besser zu verstehen und gezielt im Alltag einzusetzen.

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