Stand September 2022

Macht der Einsatz von CBD für Sportler Sinn?

Viele Menschen betreiben regelmäßig Sport, um beispielsweise fitter zu werden oder um sich einen Ausgleich zum manchmal stressigen Berufsalltag zu schaffen.

Sehr beliebt sind dabei Aktivitäten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Zur Linderung von Beschwerden oder zur Unterstützung von Trainingszielen setzen viele auf Nahrungsergänzungsmittel oder Physiotherapie.

Auch CBD nimmt in diesem Zusammenhang eine immer wichtigere Rolle ein, da es schmerzstillend und entzündungshemmend wirkt. Darüber hinaus verfügt CBD auch über einen beruhigenden Effekt. Diese Eigenschaften machen daher CBD auch für das Sporttraining sehr interessant.

CBD und sein Einsatz im Sport

In Amerika wird CBD im Trainingsalltag ganz selbstverständlich eingesetzt, aber auch in Europa wird der Extrakt aus der Hanfpflanze im Sport immer beliebter.

In diesem Zusammenhang taucht natürlich die Frage auf, welche Wirkung CBD auf das Erreichen von Trainingszielen haben kann.

Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich das sogenannte Endocannabinoid-System näher ansehen. Jeder menschliche Körper verfügt über Cannabinoid-Rezeptoren, die in den Immunsystem-Zellen, im zentralen Nervensystem bzw. im Darm zu finden sind.

Welche Rolle dieses System im Organismus genau spielt, ist bis dato noch nicht vollständig erforscht. Man vermutet aber, dass das Endocannabinoid-System sehr wichtig für die Entzündungshemmung und Schmerzwahrnehmung ist.

Anhand von Studien konnte man zeigen, dass in CBD eine Mixtur aus vielen unterschiedlichen Inhaltsstoffen enthalten ist, darunter beispielsweise essenzielle Fettsäuren, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine sowie Proteine. Des Weiteren sind in CBD auch Cannabichromen, Flavonoide, Cannabigerol, Cannabinol sowie Terpeneenthalten.

Die Wirkung von CBD im Sport

Wichtig ist, dass CBD ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Medikament ist.

CBD wird als Naturheilstoff angesehen, der über unterschiedliche Wirkungen verfügt. Sportler, die ein hohes Trainingspensum erfüllen, kämpfen sehr häufig auch mit verschiedensten Verletzungen. Dazu zählen beispielsweise Muskelentzündungen oder Gelenksschmerzen.

Die Heilung braucht oftmals sehr viel Zeit, wobei man in der klassischen Medizin vorwiegend Kühlung, Kompressionen oder Physiotherapie einsetzt. Damit sollen Schmerzen und Entzündungen gelindert werden.

Immer häufiger wird aber auch eine Einnahme von CBD empfohlen, da man durch wissenschaftliche Studien herausgefunden hat, dass CBD entzündungshemmend wirkt.

So könnte man Cannabidiol also zur Regeneration, aber auch präventiv einsetzen. Der Effekt von CBD kann so erklärt werden, dass es sich an die im Endocannabinoidsystem vorhandenen Rezeptoren anlagert und den Zellschutz aufgrund seiner antientzündlichen Wirkung erhöht.

Konkret sagt man CBD eine Beteiligung an der Modulation des sogenannten TNF-α-Faktors nach, der bei Entzündungsprozessen benötigt wird und zum Beispiel für Fieber sorgt.

Außerdem hat CBD eine hemmende Wirkung auf den NF-κB-Signalweg, der vor allem bei starken Entzündungen eine wichtige Rolle spielt.

Kann CBD auch bei Muskelkater nach dem Sport helfen?

Muskelkater ist eine harmlose Entzündung, die durch kleine Muskelfaserverletzungen auftritt. Das geschieht vor allem dann, wenn die Muskelfasern durch ein sehr intensives Training stark beansprucht werden.

Die Mikroverletzungen treten meist nach einigen Stunden bzw. Tagen auf, wobei die Schmerzen ziemlich unangenehm sind und oft auch eine Woche lang anhalten.

CBD könnte aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung die Schmerzen, die bei einem Muskelkater auftreten, lindern. Da CBD ein Nahrungsergänzungsmittel ist, dürfen hier allerdings keine Versprechen bezüglich der Wirkung gemacht werden.

Jeder Sportler muss daher selbst herausfinden, ob Cannabidiol dazu geeignet ist, die Beschwerden zu lindern.

CBD und seine Auswirkung auf die Regeneration nach dem Sport

Für Sportler ist Regeneration sehr wichtig, damit an den Trainingszielen effizient gearbeitet werden kann. Viele Sportbegeisterte sind allerdings ziemlich ungeduldig, da sie Trainingsintervalle aufgrund der Regeneration oft unterbrechen müssen.

Erholungsphasen sind jedoch unbedingt notwendig, damit der Körper auf eine gesunde Art und Weise beansprucht werden kann und eine Steigerung der Sporteinheiten möglich ist.

Zur Unterstützung der Regeneration kann CBD ebenfalls eingesetzt werden. So ist es möglich, Cannabidiol zwischen zwei Trainingseinheiten oder zwischen Wettkämpfen einzunehmen, um Schmerzen bzw. Entzündungen zu reduzieren. Im Rahmen der Regeneration sollte aber auch die psychische Komponente bedacht werden. Sportler sind häufig großem Druck ausgesetzt, dessen Auslöser auf fixe Trainingsziele oder Wettkämpfe zurückzuführen ist. Viele Sportler leiden dann an Stress oder Angst.

Da CBD einen beruhigenden Effekt hat, kann der Extrakt auch dazu eingesetzt werden, um seine innere Ruhe wiederzufinden oder um eventuelle Schlafstörungen zu mildern.

Ist CBD auch für den Muskelaufbau geeignet?

CBD hat keine leistungssteigernde Wirkung und unterstützt daher auch den Muskelaufbau nicht.

Dennoch können Bodybuilder oder Leistungssportler sehr wohl von Cannabidiol profitieren, da es eine indirekte Wirkung auf das Erreichen von Trainingszielen hat, da man damit die Regeneration besser gestalten kann.

Muskeln kann man nur dann aufbauen, wenn auch ein regelmäßiges Training möglich ist, man genügend Proteine aufnimmt und der Körper genügend Zeit zur Erholung hat.

Auch Experten betonen immer wieder, dass Regenerationsphasen äußerst wichtig sind, um Muskeln aufzubauen. Wenn ein Training auf das nächste folgt, wird der Organismus sehr stark beansprucht und man kann seine Ziele nicht erreichen.

Bodybuilder und Leistungssportler nehmen CBD ein, damit ihr Schlaf und die Regenerationsfähigkeit verbessert und Entzündungsprozesse gemildert werden. Auch hier kann man allerdings keine Wirkversprechen abgeben.

Sportler und ihre Erfahrungen mit CBD-Öl

Sportler greifen aus unterschiedlichen Gründen zu CBD-Öl. Häufig möchte man mithilfe von CBD das Erreichen von Trainingszielen unterstützen sowie die Regeneration verbessern bzw. Schmerzen lindern.

Einige verwenden CBD auch zur Erleichterung des Einschlafprozesses bzw. für ihre innere Ruhe. Zudem kann Cannabidiol auch den Druck vor einem Wettkampf nehmen.

Da es sich bei Erfahrungsberichten allerdings nur um subjektive Werte handelt, muss jeder selbst herausfinden, welche Vorteile CBD bringen kann.

Die richtige Dosierung von CBD beim Sport

Am Markt sind bereits viele verschiedene CBD-Produkte erhältlich, die für den Sport geeignet sind. Zur Prävention bzw. Regeneration empfiehlt sich die Einnahme von CBD-Öl, um Verletzungen zu behandeln, kann man auch zu Salben, Gels oder einer Creme greifen.

Da Cannabidiol einen entspannenden Effekt hat, nimmt man es am besten nach einem Training ein, da sonst möglicherweise Müdigkeitserscheinungen auftreten können.

Eine allgemeingültige Dosierungsempfehlung gibt es für Sportler nicht, daher ist es notwendig, sich individuell an die optimale Dosis heranzutasten.

Als Startdosis sind 5 mg CBD sehr gut eignet, wobei das entweder zwei Tropfen eines 10%igen CBD-Öls oder vier Tropfen eines 5%igen CBD-Öls entspricht.

Kann die Einnahme von CBD-Öl auch zu Nebenwirkungen führen?

CBD ist normalerweise sehr nebenwirkungsarm, dennoch können unter Umständen einzelne Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Benommenheit oder Schläfrigkeit auftreten.

Außerdem könnte Cannabidiol auch den Blutdruck senken, sodass man diesen bei einer Einnahme beobachten sollte. Treten unerwünschte Begleiterscheinung auf, so empfiehlt es sich, die Einnahme zu unterbrechen oder die Dosis anzupassen.

Darüber hinaus kann CBD auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln hervorrufen, wodurch sie eine schwächere oder stärkere Wirkung haben können. Dazu gehören vor allem Neuroleptika, Gerinnungshemmer, Schmerzmittel bzw. Säurehemmer.

Außerdem sollte CBD auch nicht mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel Melatonin, Hopfen, Johanniskraut, Kava, L-Tryptophan bzw. Katzenminze kombiniert werden, da dann eine vermehrte Schläfrigkeit auftreten kann.

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