August 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Krank durch Konservierungsstoffe? 

Diverse Forschungen haben gezeigt: Der Geschmacksverstärker Glutamat, der in vielen Fertigprodukten und Fast Food enthalten ist, soll gravierende Auswirkung auf den Gesundheitszustand der Menschen haben.  

So kann die Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose durch den Konsum von Glutamat und anderen Konservierungsstoffen begünstigt werden.  

Fertig-Nudelsuppe

Sie sind lecker, aber leider alles andere als gesund: Fertiggerichte. Wenn überhaupt, sollten wir sie nur selten konsumieren - selbst kochen ist immer die besser Alternative.

Was ist dran an diesen Forschungsergebnissen? 

Fakt ist, dass unser Gehirn normalerweise durch die Blut-Hirn-Schranke einen Selbstschutz aufbaut, damit keine giftigen Stoffe in unseren Kreislauf geraten. Doch einige chemische Stoffe, allem voran Zitronensäure und Glutamat, können den natürlichen Schutzmechanismus durchdringen.  

Dabei spielt vor allem der Geschmacksverstärker Glutamat eine große Rolle. Mittlerweile ist der Ergänzungsstoff in den meisten industriell hergestellten Nahrungsmitteln enthalten.  

In welchen Lebensmitteln finden wir hohe Anteile von Glutamat?  

Man findet diese Chemie zum Beispiel in Salzgebäck, vielen Fertiggerichten, Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen, aber auch in Salaten aus der Kühltheke sowie in diversen Pasten und Käse wie Parmesan.  

Hier ist Vorsicht geboten, da Glutamat nicht auf allen Verpackungen ordnungsgemäß als solches deklariert ist. Die Nahrungsmittelindustrie versteckt das oft schädlich wirkende Glutamat unter anderem hinter Begriffen wie Würzsalz oder Geschmacksverstärker.

Warum ist der Vanille-Pudding so cremig und gelb? 

In Glutamat findet man nicht den einzigen Stoff, der schädlich für die Gesundheit sein soll.  

So können auch die fast überall enthaltenen Farb- und Konservierungsstoffe Auslöser für Krebs, ADHS oder viele Allergien sein. Warum nur lieben so viele Verbraucher den rosaroten Erdbeer-Joghurt oder den Shake mit Kiwis, der in herrlich knallgrüner Farbe serviert wird?  

Essen verbinden viele von uns mit Emotionen. Dabei sind Farbstoffe nicht nur für Kinder ein wichtiger Faktor, der die Speisen appetitlicher und auch haltbarer machen soll - allerdings sei vor E210, Sorbinsäure, dem Azofarbstoff 201Tartrazin und Co. gewarnt: Viele dieser chemischen Zusatzstoffe sollen nachhaltig die Gesundheit von Jung und Alt gefährden.

Auch der braun wirkende Farbstoff E150 (Zuckerkulör), der noch vor Jahren als völlig unbedenklich galt, wird mittlerweile mit Argusaugen von Forschern beleuchtet.  

In den USA müssen Lebensmittel, die den chemischen Zusatz beinhalten, den Warnhinweis auf ein verstärkt auftretendes Krebsrisiko tragen. 

Wie kann der Konsum von Chemie beim Essen und Trinken vermieden werden? 

Keine Frage: Es gibt keine Studie ohne Gegenstimme. Natürlich sind viele Wirkungsweisen von Konservierungsstoffen und weiteren Nahrungszusatz-Stoffen sowie diverser Aromen und Farbstoffe nicht tiefgründig nachgewiesen.  

Dennoch ist das Thema rund um die Chemie im Essen nicht neu. Fest steht, dass Allergien, Schlafstörungen oder Krankheiten wie ADHS sich schon in jungen Jahren bei Menschen ausbreiten.  

Gerade Kinder lieben farbige Gummibärchen oder den schillernd gelb-blauen Geburtstagskuchen, der vor Farbstoffen regelrecht strotzt. Möchte man diesen Hochgenuss den kleinen Lieblingen verwehren? Nein – denn nicht jede farbig angerichtete Speise, die Kinderaugen zum Leuchten bringt, bedeutet sofort eine große Gefahr für die Menschheit.

Fakt ist jedoch, dass zu viel Fast Food, knallig-gelbe Limonaden oder Gummibärchen keinesfalls das natürliche Essverhalten der Menschen fördert.  

Wenn erwachsene Menschen sich fast ausschließlich von Fertiggerichten, Fast Food oder lange warmgehaltenem Essen in der Kantine ernähren, ist dies jedenfalls nicht gerade ein Garant für ein gesundes Leben.  

Dabei gilt es zu bedenken, dass sich viele Menschen in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr Kochshows ansehen, ohne selbst den Schneebesen oder das Schneidemesser zur Hand zu nehmen.

Wäre es hier nicht deutlich gesünder und auch geschmacklich wertvoller, immer mehr mit natürlichen Zutaten in Bio-Qualität selbst zu kochen, um im Anschluss mit Freude selbst zubereitete Speisen zu genießen? 

Die Bio-Lobby erobert die Gesellschaft  

Völlig zurecht gibt es immer mehr Menschen, die sich auf biologisch wertvolle Lebensmittel konzentrieren und selbst kochen. 

„Du bist, was Du isst!“ - diese alte Volksweisheit haben viele Menschen schon oft gelesen oder gehört.  

Fest steht allemal, dass der Vorteil bei selbst gekochten Speisen darin liegt, dass jeder Mensch selbst bestimmt, was ins Essen kommt und was nicht. Viele Kräuter und edle Gewürze liegen voll im Trend der Zeit.  

Ist Vital-Food und gesunde Ernährung nur ein Trend, dem zurzeit viele Menschen aufgrund des nachhaltigen Gedankens folgen?  

Jeder kann selbst entscheiden, ob er heilende Kräuter wie Salbei, Rosmarin oder Thymian anstelle von künstlicher Chemie benutzen möchte. 

Ein Naturjoghurt mit frischen Beeren ist zwar nicht knallig rot und in der Konsistenz nicht immer so fest wie eine fertige Joghurt-Fruchtzubereitung, allerdings schmeckt er nach Erdbeeren, reinem Joghurt und Natur pur.  

Wer weiß – vielleicht können wir viele positive Wirkungen, die die Gesundheit fördern, erst in vielen Jahren feststellen, wenn wir völlig frei von chemischen Zusatzstoffen leben. 

Natürlich lässt es sich in unserer schnelllebigen Zeit nicht immer vermeiden, ganz ohne Konservierungs- und Farbstoffe auszukommen. Dennoch ist ein verändertes Bewusstsein der Menschen hin zur Natürlichkeit erkennbar – gut so!  

Wir alle können langsam lernen, umzudenken. Es gibt nur ein Leben, eine Umwelt und eine Gesundheit, die die Menschheit achten und ehren sollte. Natürlich wird auch von zahlreichen Experten immer wieder kontrovers diskutiert, welche Form der Ernährung die Gesundheit fördert.  

Eines jedenfalls steht unumstritten fest: auf Natürlichkeit beim Essen zu achten und chemische Zusätze auszusparen, hat noch keinem geschadet. Vitale Naturkost zu genießen bringt keinerlei Krankheiten und Nebenwirkungen mit sich – ganz im Gegenteil.  

Wer sich mit Sinn und Verstand ernährt und auf eine vollwertige Ernährung achtet, sorgt auf alle Fälle für die eigene Vitalität. Noch dazu macht Kochen Spaß. Ob sich der Trend zur Natürlichkeit im Sinne der Heilkost durchsetzt, steht noch in den Sternen.  

Fest steht allemal, dass sich jeder Mensch daran gewöhnen kann, auf Glutamat, Fertiggerichte und viele künstliche Lebensmittel zu verzichten.

Lebt es sich ganz ohne Chemie im Essen nicht besser?  


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