November 2018, Lesezeit 3 Minuten


Innere Uhr und körperliche Leistung hängen zusammen

Eine, unter dem Titel „The Impact of Circadian Phenotype and Time since Awakening on Diurnal Performance in Athletes“ im Fachmagazin Current Biology veröffentlichte Studie, kommt zu dem Ergebnis, dass unser Biorhythmus großen Einfluss auf unser körperliches Leistungsvermögen hat.
Laut den Ergebnissen der Forscher kann dabei die Leistungsfähigkeit im Tagesverlauf um ca. ein Viertel schwanken. 

Link zur Studie​​​

Eine Studie belegt jetzt was viele schon ahnten. Frühsport ist nichts für jeden!

Zunächst erscheinen diese Ergebnisse wenig verblüffend.
Wissen doch viele aus ihrem Alltag, dass Schlaf und Aufstehverhalten sehr individuell sein
können und das eben dies für manche auch zu teilweisen unangenehmen Arbeitsbedingungen führt.

Interessant ist aber, dass es durch die Studie gelungen ist dieses Alltagsphänomen anhand
eines objektiv messbaren Parameters (hier der Leistungsfähigkeit von Sportlern) näher zu
beschreiben.

Dazu wurden 121 Leistungssportler in Abhängigkeit ihres Aufstehverhaltens in drei verschiedene Gruppen eingeteilt.
Anschließend mussten sie sich mehrmals täglich Belastungstests unterziehen. 

Was bedeutet das und was kann man tun?

Zunächst leider nicht viel außer zu versuchen seinen Alltag an die eigene Leistungskurve anzupassen.
Leider lässt sich das, je nach Lebensumständen und Arbeitsbedinungen, nicht immer realisieren.

In solchen Fällen kann man aber zumindest ein Mal ausprobieren ob es hilft, wichtige Arbeiten, oder Dinge die einem eher schwer fallen, in jene Stunden des Tages zu legen in welchen man sich üblicherweise am besten fühlt.

Zum Beispiel durch farblich markierte Spalten im Kalender.