Stand Mai 2022

Hilft CBD bei Bluthochdruck?

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine Krankheit des Gefäßsystems, wobei man zwischen einer primären und einer sekundären Hypertonie unterscheiden kann.

Bei einer primären Hypertonie können keinerlei organische Ursachen nachgewiesen werden, während bei der sekundären Hypertonie die Nierenarterien verengt sind.

Einen zu hohen Blutdruck sollte man auf jeden Fall ernst nehmen, da es sonst zu Schäden an den Blutgefäßen, den Nieren, dem Gehirn oder dem Herz kommen kann. Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt werden dadurch in weiterer Folge begünstigt.

Bei einem normalen Blutdruck liegt der systolische Wert unter 140 mmHG bzw. der diastolische Wert bei höchstens 90 mmHG. Der Blutdruck kann durch eine Änderung des Lebensstils gesenkt werden, sollte das nicht die gewünschte Wirkung haben, so werden auch Medikamente verschrieben.

Aber auch CBD-Produkte haben einen blutdrucksenkenden Effekt und werden aus diesem Grund immer beliebter.

Bluthochdruck und CBD

CBD wird aus Hanf gewonnen und ist ein völlig legales Produkt, da der THC-Wert bei maximal 0,2 Prozent liegt. Dadurch hat CBD oder Cannabidiol keine psychoaktive Wirkung. Hanf wird schon seit Jahrtausenden verwendet, um diverse Erkrankungen zu lindern, daher kann CBD auch von Menschen, die an einem hohen Blutdruck leiden, eingenommen werden.

Cannabidiol enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, darunter Fettsäuren, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Flavonoide, Cannabigerol, Cannabichromen, Terpene und Cannabinol.

In diesem Zusammenhang taucht die Frage auf, wie man den Blutdruck mithilfe von CBD senken kann bzw. wie der Hanfextrakt im menschlichen Organismus wirkt.

Jeder von uns besitzt ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS), zu dem auch die Rezeptoren CB1 bzw. CB2 gehören. Welche Bedeutung das System genau hat, ist bis dato noch nicht vollständig erforscht, verschiedenste Untersuchungen zeigen jedoch, dass das Endocannabinoid-System Einfluss auf zahlreiche Botenstoffe und Körperfunktionen hat.

Nimmt man CBD ein, dockt es an die Rezeptoren an und kann dann seine Wirkung entfalten. Studien haben zudem gezeigt, dass Cannabidiol eine entzündungshemmende, schmerzlindernde, beruhigende und angstlösende Wirkung hat.

Studien und Erfahrungsberichte zum Einsatz von CBD bei Bluthochdruck

In Studien hat man festgestellt, dass der Blutdruck mithilfe von THC gesenkt werden kann. Experten raten allerdings davon ab, bei hohem Blutdruck Cannabis zu rauchen, da THC-Konsum den Blutdruck rapide und schnell abfallen lässt, wodurch es zu Kreislaufproblemen kommen kann.

Cannabidiol ist hingegen frei verkäuflich und kann auch ganz legal eingenommen werden. Sucht man nach Erfahrungsberichten bezüglich Bluthochdrucks und CBD im Internet, so wird man kaum fündig, was auch daran liegen kann, dass vorwiegend ältere Menschen von Bluthochdruck betroffen sind, die das Internet zur Kommunikation kaum nutzen.

Grundsätzlich sind Erfahrungsberichte aber ohnehin sehr subjektiv und jeder, der an hohem Blutdruck leidet, muss selbst herausfinden, ob durch die Einnahme von Cannabidiol auch der gewünschte Effekt erzielt werden kann.

Richtige Dosierung von CBD

Aufgrund seiner zahlreichen positiven Eigenschaften wird CBD-Öl immer beliebter. Vape-Konzentrate enthalten oftmals unerwünschte Aromen und Zusatzstoffe, wohingegen ein hochwertiges CBD-Öl durch seine Reinheit überzeugt.

Außerdem soll das Öl auch länger wirken und die Dosis kann individuell angepasst werden.

Für Menschen, die an einem hohen Blutdruck leiden, gibt es keine allgemeine Empfehlung für die richtige Dosierung und man sollte sich daher ganz individuell an die entsprechende Dosis herantasten.

Empfehlenswert ist es, mit nur wenigen Tropfen eines CBD-Öls anzufangen, um so feststellen zu können, ob das Produkt auch gut vertragen wird oder ob es zu Nebenwirkungen kommt.

Nach ungefähr einer Woche kann die Dosis dann langsam gesteigert werden. Als Orientierungshilfe dienen pro Tag 2x4 Tropfen eines hochwertigen CBD-Öls.

Wie wird CBD-Öl am besten eingenommen?

Sehr gut bewährt hat sich die sogenannte sublinguale Anwendungsform. Dafür träufelt man das Öl unter die Zunge, sodass die wertvollen Nährstoffe von der Mundschleimhaut optimal aufgenommen werden können.

Warten Sie ungefähr ein bis zwei Minuten, bevor Sie die Produktreste hinunterschlucken, außerdem sollten Sie etwa 20 Minuten auf Getränke bzw. Essen verzichten.

Können Neben- bzw. Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD auftreten?

Führt eine Änderung des Lebensstils nicht zum gewünschten Erfolg, so werden bei hohem Blutdruck auch Medikamente verschrieben, die allerdings zu verschiedensten Nebenwirkungen führen können.

CBD wird hingegen sehr gut vertragen, Nebenwirkungen sind allerdings nie völlig auszuschließen. Dazu zählen vor allem ein trockener Mund, Benommenheit bzw. Schläfrigkeit.

Personen mit einem hohen Blutdruck sollten jedoch vor einer CBD-Einnahme immer mit einem Arzt sprechen, um sicherzugehen, dass es zu keinen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die eingenommen werden müssen, kommt.

CBD stellt eine sehr gute begleitende Maßnahme dar, auch wenn man bereits andere Arzneimittel einnimmt. Aber auch Menschen, die an einem niedrigen Blutdruck leiden, sollten nicht leichtfertig zu CBD greifen, da der Blutdruck dann noch weiter absinken könnte.

CBD kann Einfluss auf körpereigene Enzyme haben, wodurch bestimmte Arzneimittel entweder schwächer oder stärker wirken. Daher sollten mögliche Wechselwirkungen auf jeden Fall beachtet werden.

Personen mit Hypertonie sind meist älter und müssen oftmals mehrere Medikamente pro Tag einnehmen. Solltest du unsicher sein, ob CBD mit diesen Arzneimitteln interagieren könnte, halte am besten vor einer Einnahme Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Untersuchungen zeigen, dass Wechselwirkungen vorwiegend mit Neuroleptika, Schmerzmitteln, Gerinnungshemmern bzw. Säurehemmern auftreten.

Zudem kann es auch zu Wechselwirkungen durch die Kombination von CBD und anderen Nahrungsergänzungsmitteln kommen, wodurch sich die Schläfrigkeit erhöhen kann. Daher sollte man vorwiegend auf eine gleichzeitige Einnahme von CBD und Produkten, die Melatonin, Johanniskraut, L-Tryptophan, Hopfen, Kava bzw. Katzenminze enthalten, verzichten.

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