September 2020 | Lesezeit 3 Minuten


Die besten Apps für Diabetiker 

Diabetiker haben eine Menge Schwierigkeiten in ihrem Alltag - so müssen sie beispielsweise ständig ihren Blutzuckerspiegel überwachen.

Damit der Alltag von Diabetikern einfacher wird, wurde bereits eine ganze Reihe von Apps entwickelt, die ihnen im Alltag helfen sollen. 

Wie genau diese Apps helfen sollen und welche die besten sind, erfährst du in diesem Artikel.

Alle vorgestellten Apps sind übrigens für die beiden in Deutschland meistverwendeten Betriebssysteme Android und iOS geeignet. 

Diabetes Messgeräte

Wer an Diabetes erkrankt ist, muss auf vieles achten - mit den richtigen Apps können Betroffene ihren Alltag enorm erleichtern.

meinDiabetes 

meinDiabetes ist eine der am meisten genutzten und sinnvollsten Apps, die es für Diabetiker gibt.

Im Grunde handelt es sich hierbei um eine App, mit der das für die Therapie zumeist sehr wichtige Tagebuch über die Krankheit geführt werden kann.  

Die in die App eingegeben Daten werden zu Statistiken verarbeitet, welche an den behandelnden Arzt geschickt werden können.  

Daten, die eingetragen werden müssen, betreffen unter anderem die täglichen Mahlzeiten, die Dosis an Insulin sowie die am Tag gemessenen Blutzuckerwerte 

MySugr ist eine ähnliche App dieser Art, welche an sich die gleichen Informationen bietet.  

Die beiden Apps haben im Großen und Ganzen dieselben Funktionen, Unterschiede finden sich vor allem in der Optik und Usability - welche App einem besser liegt, ist vor allem Geschmackssache. 

MyTherapy 

Diese App besitzt dieselben Grundfunktionen wie meinDiabetes und MySugr: auch mit ihr können Daten gespeichert und dann in aufbereiteter Form an den Arzt geschickt werden.  

Die App MyTherapy hat allerdings noch eine weitere sehr nützliche Funktion: für Diabetiker (in erster Linie mit Diabetes Typ 2) ist es im Alltag vor allem anstrengend, an so viele verschiedene Dinge zu denken, die mit der Krankheit zu tun haben – die App untersützt Patienten mit einer speziellen Erinnerungsfunktion, beispielsweise mit Remindern zur Kontrolle des momentanen Blutzucker-Spiegels oder zum Messen des Blutdrucks.  

Ebenfalls erinnert sie den Nutzer zum Beispiel an regelmäßige Bewegung, welche bei Diabetes ebenfalls sehr wichtig ist.

Alle Dinge, die für Diabetiker relevant sind, werden durch die App im Auge behalten, was den Alltag für Diabetiker erheblich erleichtert.  

ESYSTA

ESYSTA ist nicht nur eine App, sondern ein ganzes System für Diabetiker, mit denen sie alle Aspekte der Krankheit überwachen können.  

Die Firma Emperra E-Health Technologies stellt verschiedene Produkte her, wie beispielsweise Blutdruckmessgeräte für Diabetiker.

Diese Produkte verfügen allesamt über Bluetooth-Funktionen. Darüber werden die verschiedenen Geräte mit dem Smartphone und somit auch mit der ESYSTA-App verbunden.  

Diese erstellt - wie die meisten anderen Diabetiker-Apps - ebenfalls eine Statistik über die Diabetes Erkrankung und sendet diese an den zuständigen Arzt.

Der Unterschied liegt jedoch darin, dass die per Bluetooth mit der App verbundenen Geräte die Daten von alleine senden und diese auch von selbst in der App gespeichert werden.  

So entfällt für Diabetiker die Aufgabe, täglich ihre Daten in ein Tagebuch einzutragen.

Somit ist auch diese App für Diabetiker sehr praktisch. Allerdings entstehen für diese Anwendung und die dazugehörigen Geräte natürlich höhere Kosten - diese werden aber häufig von der Krankenkasse erstattet.  

Neben ESYSTA gibt es auch ein ganz ähnliches System von der Firma Pendiq. Die Funktion der Geräte beider Firmen unterscheiden sich kaum.  

Fazit 

Es gibt eine ganze Reihe von Apps für Diabetiker, welche allesamt eine große Hilfe für Betroffene sein können.  

Ihre Funktionen sind in den meisten Fällen relativ ähnlich.

Zumeist handelt es sich um Anwendungen, welche durch die Daten, die Diabetiker entweder selbst eintragen oder die durch ein Gerät automatisch übertragen werden, Statistiken für den Arzt entwickeln. 

Der Mediziner kann auf diese Art und Weise die Diabetes-Therapie steuern und erkennt auch eventuelle Fehler.

Auf Grundlage dieser Daten kann - falls nötig - beispielsweise die Dosierung von Medikamenten verändert oder die Therapie anderweitig umgestellt werden, sobald ersichtlich wird, dass irgendetwas nicht so läuft wie es soll.  

Wir können jedenfalls jedem, der an Diabetes leidet empfehlen, das breite Angebot an Apps zu nutzen, da diese das Leben mit der Krankheit enorm erleichtern können.  

Wenn der/die Erkrankte schon etwas älter ist bietet es sich an, dass jüngere Angehörige oder Pflegekräfte die Apps steuern, da dies den Aufwand zur Kontrolle der Krankheit immer noch stark vermindert. 

Welche App dir oder deinen Bekannten am meisten hilft, hängt meistens vom persönlichen Geschmack ab – wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren! 


Ich möchte kostenlos und unverbindlich den was-heilt Info-Newsletter erhalten und stimme der Verarbeitung meiner Daten gemäß Datenschutzerklärung zu. Ich kann diesen Wunsch jederzeit widerrufen.

Neueste Beiträge:


Beliebt:

Empfohlen:


Ich möchte kostenlos und unverbindlich den was-heilt Info-Newsletter erhalten und stimme der Verarbeitung meiner Daten gemäß Datenschutzerklärung zu. Ich kann diesen Wunsch jederzeit widerrufen.

Die wichtigsten Fortbildungen für Deine Praxis

Pflichtunterweisung Hygiene für 1 Euro 14 Tage testen!

  • Interaktive Module, Übungen und Vorlagen für schnelle Umsetzung in der Praxis
  • Erledige essenzielle Themen in nur zwei Stunden pro Monat
  • Mach Schluss mit langwieriger Recherche und verbring mehr Zeit mit Dingen die Dir wichtig sind!

Empfohlen: 

Beliebt: