Zuletzt aktualisiert: 

CBD rauchen – Das musst du dabei beachten

Früher rauchte man Cannabis vorwiegend, um einen berauschenden Effekt zu erzielen. Diese Wirkung erreichte man vorwiegend mit Hilfe des sogenannten Tetrahydrocannabinol (THC), das in Cannabis enthalten ist. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Erfahrungsberichte zum Rauchen von Cannabidiol (CBD), das eine entspannende Wirkung hat. 

Ist das Rauchen von CBD legal?

Cannabidiol-Extrakt, das man aus der Hanfpflanze gewinnt, hat keine berauschende Wirkung, man wird also nicht "high". Bei Anwendern ist Cannabidiol vor allem aufgrund seiner beruhigenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften sehr beliebt.

Viele Anwender praktizieren dabei mittlerweile das Rauchen von CBD, wobei aber hinsichtlich der Legalität einiges zu beachten ist. Es hängt nämlich stark davon ab, was man raucht. Legal erwerben und konsumieren kann man CBD-Liquids, diese enthalten weniger als 0,2 Prozent THC. Etwas anders sieht es bei CBD-Zigaretten bzw. CBD-Blüten aus. Da man hier nicht ausschließen kann, dass diese auch für Rauschzwecke missbraucht werden, ist deren Konsum nicht legal, auch wenn der THC-Wert unter 0,2 Prozent liegt. Eine Ausnahme stellt beispielsweise die Schweiz dar, wo auch das Rauchen von CBD-Zigaretten ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt ist.

Wirkung und Anwendung von CBD

CBD entfaltet im Organismus seine beruhigenden Eigenschaften. Man nimmt an, dass der Effekt nach ungefähr 15 Minuten auftritt, wenn die Bestandteile der Pflanze mit dem Atem in die Lunge gelangen. Cannabidiol hat keine abhängig machende Wirkung und wird zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. So wird CBD beispielsweise bei Ängsten, Schlafstörungen, Nervosität bzw. Unruhezuständen geraucht.

Nach dem Konsum wird keine Rauschwirkung ausgelöst, allerdings darf der THC-Grenzwert nur bei 0,2 Prozent liegen. Seriöse Shops halten diese Werte immer ein, sodass CBD dann auch legal konsumiert werden kann. Ansonsten ist es sehr wohl möglich, dass THC zum Beispiel die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Darüber hinaus kann eine Überdosierung auch zu Müdigkeit bzw. Schwindel führen. 

Warum sollte CBD überhaupt geraucht werden?

Vor allem Nichtraucher stellen sich die Frage, warum CBD überhaupt inhaliert werden sollte, wenn doch auch CBD-Öle erhältlich sind. Diese Frage ist natürlich berechtigt und wenn CBD-Öle sehr gut funktionieren und man damit gute Ergebnisse erzielen kann, so ist es auch nicht notwendig, CBD zu verdampfen bzw. zu rauchen. Für manche ist das Verdampfen aber eine sehr wirkungsvolle Methode, um CBD aufzunehmen, da die Wirkung etwas anders ist als die orale Einnahme eines CBD-Öls. Das ist darauf zurückzuführen, dass einige Wirkstoffe durch das Erhitzen verlorengehen, andere aber kommen dadurch stärker zur Geltung. 

Verdampfen und Rauchen - ein Vergleich

Grundsätzlich kann Cannabidiol auf zwei verschiedene Arten über die Atemwege aufgenommen werden. Es besteht die Möglichkeit, CBD zu verdampfen oder zu rauchen, wobei sich dafür CBD-Liquids oder CBD-Blüten eignen.

CBD-Blüten kann man mit Tabak mischen und dann in Form einer Zigarette rauchen, sie sollen allerdings keine berauschende, sondern eine entspannende Wirkung auslösen. CBD-Liquids kann man mithilfe einer E-Zigarette oder einem Vaporizer konsumieren.

Mittlerweile tendieren immer mehr Menschen zum Verdampfen, da es dadurch zu keinem Verbrennungsprozess kommt. Stattdessen erhitzt man das Produkt, wodurch eine Aktivierung von CBD möglich ist. Anschließend inhaliert man den Dampf. Das Verdampfen ist lungenschonender, gilt aber nicht als gesund, des Weiteren ist es auch von der Anwendung her angenehmer und durch die niedrigen Temperaturen werden die Cannabinoide geschont.

Wie funktioniert ein Vaporizer?

Mithilfe eines Vaporizers können Wirkstoffe freigesetzt werden. In erster Linie können damit CBD-Blüten verdampft werden. Einige Vaporizer verfügen darüber hinaus über eine Extraeinheit, damit man auch Flüssigkeiten konsumieren kann. Wichtig ist, dass man hochwertige CBD-Liquids kauft, denn vor allem Produkte, die aus Fernost stammen, haben keinen besonders guten Ruf. Im besten Fall entscheidet man sich für ein europäisches Produkt, das einer strengen Prüfung unterzogen wurde. 

Eine Alternative: Der PhenoPen

Als PhenoPen bezeichnet man einen Vaporizer, der die Form eines Stiftes hat und mit einer speziellen Patrone betrieben wird. Dadurch ist garantiert, dass die Qualität an CBD gleichbleibend hoch ist. 

Konduktion oder Konvektion?

Um die Wirkstoffe aus der Pflanze "herauszudampfen" gibt es zwei Möglichkeiten: Konvektion bzw. Konduktion. Bei der Konduktion werden die Kräuter in einer sogenannten "Heizkammer" erwärmt, wodurch das CBD zum Verdampfen gebracht wird. Vor allem bei tragbaren Geräten wird diese Methode sehr häufig verwendet. Konduktions-Vaporizer sind in der Anschaffung relativ günstig und heizen sich auch sehr rasch auf. Bei der Konduktion werden die Inhaltsstoffe mithilfe von warmer Luft aus der Pflanze gelöst. Da die Technologie ausgeklügelt ist, hat sie auch ihren Preis, man kann sich aber auch über mehr Geschmack, Qualität und Effizienz freuen. 

Richtige Dosierung

Die CBD-Dosis beim Vapen ist sehr individuell und hängt vom Körpergewicht, dem Anwendungsziel, aber auch von der CBD-Toleranz ab. Ein durchschnittlicher CBD-Vaporizer liefert pro Inhalation ungefähr 1-2 mg CBD. Nach dem Inhalieren sollte man die Reaktion darauf beobachten und etwa sechs Stunden abwarten, bis die nächste Dosis inhaliert wird. Die Dosierung kann dann schrittweise um etwa 5 mg erhöht werden, bis man die optimale Dosis gefunden hat. 

Richtige Temperatur

Beim Verdampfen spielt auch die richtige Temperatur eine wesentliche Rolle, da sich die unterschiedlichen Stoffe wie Flavonoide, Terpene oder Cannabinoide aus dem Hanf lösen. So löst sich beispielsweise CBD erst ab einer Temperatur von ungefähr 180 Grad. Ein qualitativ hochwertiger Vaporizer funktioniert dabei bereits bei einer niedrigeren Temperatur sehr gut, während bei billigen Verdampfern erst kurze Zeit vor dem Verbrennen Dampf entsteht. Im Laufe der Zeit kann man die richtige Temperatur aber sehr gut einschätzen, wobei grundsätzlich 180 bis 200 Grad empfohlen werden.

Sind durch das Vapen auch Nebenwirkungen möglich?

Bislang sind durch das Inhalieren von CBD keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt, möglicherweise kann eine leichte Schläfrigkeit auftreten, die aber bei regelmäßiger Anwendung wieder nachlässt. Schläfrigkeit wird aber zumeist durch eine hohe Dosis verursacht, denn eine mittlere bzw. niedrige Dosierung führt eher zu einer gegenteiligen Wirkung. Weitere Nebenwirkungen können rote Augen, Hunger bzw. ein leichtes Euphoriegefühl sein. 

Fazit zum CBD rauchen

Vaping ist eine äußerst effiziente Art, um CBD aufzunehmen. Aufgrund einer sehr guten Bioverfügbarkeit kann mehr als die Hälfte des Wirkstoffs ins Blut gelangen. Viele Vaporizer sind sehr handlich und passen in jede Tasche. Man muss einfach nur die gewünschte Temperatur wählen und dann den mit CBD angereicherten Dampf einatmen. Darüber hinaus ist auch eine sehr präzise Dosierung möglich, sodass man immer genau weiß, wie viel CBD man konsumiert. 

Was-Heilt Expertenkurs:

Stress verstehen und bewältigen

Wie Stress entsteht, was er im Körper auslöst und wie Du mündig mit ihm umgehst 

  • Physiologische Grundlagen, Modelle, Stressreaktionen, persönliche Ressourcen 
  • Kurzfristige Maßnahmen und langfristige Strategien für ein gesundes Stresserleben