Zuletzt aktualisiert: August 2021

CBD für Senioren – kann der Wirkstoff Altersbeschwerden lindern?

Viele Senioren erfreuen sich bester Gesundheit und können ihren Freizeitbeschäftigungen mit Freude nachgehen. Andere wiederum leiden an verschiedensten chronischen Erkrankungen.

Dazu gehören beispielsweise Arthrose, Bluthochdruck oder Rückenschmerzen. Jede Krankheit muss dann dementsprechend behandelt werden und nicht selten treten in diesem Zusammenhang auch Wechselwirkungen auf, da verschiedenste Medikamente eingenommen werden.

Daher suchen Senioren immer öfter nach natürlichen Behandlungsmöglichkeiten und greifen auch immer öfter auf Cannabidiol zurück. CBD hilft bei zahlreichen Beschwerden, da es über entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften verfügt.

Pflanzliche Hilfe für ältere Menschen

Cannabidiol ist kein Medikament im klassischen Sinne, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel. Daher darf man auch keinerlei Wirk- bzw. Heilversprechen machen. Trotzdem kann CBD bei verschiedensten Erkrankungen äußerst hilfreich sein.

Seit vielen Jahren widmet sich die Forschung bereits dem Hanfpflanzen-Extrakt, wobei man feststellen konnte, dass CBD das zentrale Nervensystem beruhigt und Ängste lindern kann. Darüber hinaus unterstützt es die Schmerzlinderung und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Die traditionelle Heilkunde setzt bereits seit tausenden von Jahren auf die Wirkkraft von Pflanzen und Überlieferungen beweisen, dass Hanf schon 2000 v. Chr. als Heilpflanze eingesetzt wurde, vereint sie doch unzählige Inhaltsstoffe, die für Menschen von großem Nutzen sein können.

CBD-Öl und seine Inhaltsstoffe

CBD wird aus Hanf extrahiert und hat keinerlei berauschende Wirkung. Neben Cannabidiol sind in der Pflanze auch Fettsäuren, Mineralstoffe, Proteine, Vitamine sowie Ballaststoffe enthalten. Darüber hinaus enthält die Pflanze auch andere wichtige Substanzen wie Flavonoide, Cannabigerol, Cannabichromen, Terpene bzw. Cannabinol.

Jeder von uns hat ein Endocannabinoid-System, an dessen Rezeptoren Cannabinoide andocken können. Besonders ältere Menschen können von CBD profitieren, da bei ihnen Volkskrankheiten sehr häufig auftreten. Dazu gehören beispielsweise Demenz, Arthrose, Parkinson, Rheuma, Schmerzen, Bluthochdruck, Multiple Sklerose, Krebs, Fibromyalgie, Angst- und Schlafstörungen. Viele dieser Erkrankungen sind für Senioren alltäglich geworden und zur Linderung der Symptome werden oft täglich Medikamente eingenommen.

CBD und seine Wirkungen bei älteren Menschen

Wissenschaftliche Untersuchungen bzw. Berichte von Anwendern weisen darauf hin, dass Cannabidiol bei Ängsten und Schmerzen helfen kann. Darüber hinaus hilft es beim Einschlafen und kann auch die Symptome von zahlreichen chronischen Erkrankungen mildern. Zudem wirkt der Extrakt auch bei hohem Blutdruck und kann die Nebenwirkungen, die durch eine Chemotherapie auftreten, lindern. Allerdings kann man eine Wirkung nicht zusichern, da CBD kein Medikament, sondern ein Pflanzenextrakt ist. Damit spezifische Handlungsempfehlungen für Betroffene abgeleitet werden können, sind noch weitere Studienergebnisse notwendig. Bis dahin kann aber jeder selbst testen, ob CBD seine Symptome lindern kann.

Positive Effekte von CBD für ältere Menschen

Älteren Menschen liegt das eigene Wohlbefinden sehr am Herzen und sie greifen auch immer häufiger zu pflanzlichen Produkten. Auch CBD spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da man es in den verschiedensten Darreichungsformen erhält und es zahlreiche Vorteile bringen kann.

So unterstützt es die Schmerzbekämpfung, lindert Entzündungen, fördert den Schlaf, vertreibt Ängste, senkt den Blutdruck, hebt die Stimmung und kann außerdem bei einer Suchtbehandlung Anwendung finden.

Richtige Dosierung von CBD bei älteren Menschen

Cannabidiol wird in verschiedensten Darreichungsformen angeboten. Dazu zählen CBD-Cremes, CBD-Liquids, CBD-Lebensmittel, CBD-Pastillen, CBD-Kapseln sowie CBD-Öl.

Bei älteren Menschen erfreut sich vor allem das CBD-Öl großer Beliebtheit, da es sehr gut wirkt und die Einnahme sehr einfach ist. Zudem ist auch die Dosierungsanpassung äußerst unkompliziert.

Da es bei CBD keine allgemeine Empfehlung für die richtige Dosis gibt, ist es wichtig, dass das Produkt flexibel dosiert werden kann. Am besten startet man mit etwa ein bis zwei Tropfen des Öls, wird dieses gut vertragen, so kann man die Dosis nach sieben Tagen weiter steigern, bis eine Verbesserung der Beschwerden eintritt.

Für ältere Menschen ist vor allem die sublinguale Anwendungsform sehr zu empfehlen, wobei man dafür einige Tropfen des Öls unter die Zunge gibt. Anschließend wartet man ein bis zwei Minuten, bevor man den Rest dann hinunterschluckt.

Damit stellt man sicher, dass die Wirkstoffe von der Mundschleimhaut optimal aufgenommen werden. Im besten Fall verzichtet man etwa 20 Minuten auch auf Trinken bzw. Essen.

Kann es durch die Einnahme von CBD auch zu Nebenwirkungen kommen?

Verglichen mit anderen Medikamenten ist CBD äußerst nebenwirkungsarm. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen ein trockener Mund, Schläfrigkeit bzw. Benommenheit.

Da CBD den Blutdruck senkt, sollten vor allem Personen, die an einem niedrigen Blutdruck leiden, eine regelmäßige Kontrolle durchführen. Diskutiert wird auch, ob Cannabidiol eventuell einen negativen Effekt auf eine Glaukomerkrankung haben könnte.

Weil Senioren oftmals viele verschiedene Medikamente einnehmen, sollte zudem auch auf Wechselwirkungen besonders gut geachtet werden. Durch die Einnahme von Cannabidiol können körpereigene Enzyme beeinflusst werden, dadurch wirken Arzneimittel dann entweder schwächer oder stärker.

Bei eventuellen Unsicherheiten sollte man daher einen Arzt bezüglich möglicher Wechselwirkungen befragen.

Grundsätzlich interagiert CBD mit Neuroleptika, Schmerzmitteln, Gerinnungshemmern sowie Säurehemmern. Darüber hinaus kann es auch zu Wechselwirkungen mit Nahrungsergänzungsmitteln kommen. In weiterer Folge kann die Schläfrigkeit zunehmen, was im Alltag eine Belastung darstellt. Grundsätzlich empfiehlt es sich nicht, CBD mit Melatonin, Johanniskraut, L-Tryptophan, Katzenminze, Kava bzw. Hopfen zu kombinieren.

Fazit zu CBD für Senioren

CBD kann bei älteren Menschen einen sehr guten Effekt haben. Es existieren zwar noch nicht genügend wissenschaftliche Belege dafür, allerdings kann man davon ausgehen, dass Cannabidiol einen äußerst positiven Effekt auf unterschiedlichste Symptome haben kann. Vor der Einnahme sollte man aber auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten, vor allem dann, wenn man auch regelmäßig andere Arzneimittel einnimmt.

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